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Einkaufsführer: Was gibt es beim Kauf einer Nähmaschine zu beachten?

Nutzstich- oder Profimaschine? – Top ausgestattete Nähmaschinen können gut und gerne mehrere Hundert Euro kosten, sie verfügen jedoch über zahlreiche Funktionen, die der Durchschnittsverbraucher so gut wie nie benötigt. Für Nähanfänger und Routinierte, die sich fast ausschließlich für Reparaturarbeiten an die Maschine setzen, empfiehlt sich daher eine so genannte Nutzstichmaschine. Diese Modelle beherrschen die am häufigsten benutzten Sticharten wie zum Beispiel Stepp- und Zickzackstiche, mit denen sich die meisten Arbeiten problemlos erledigen lassen. Wer häufig elastische Stoffe zu nähen hat, sollte außerdem darauf achten, dass sich im Repertoire der Maschine auch Elastiknähte finden.

Modelle, mit denen auch Zierstiche genäht werden können, sind entsprechend teurer als Nutzstichmaschinen und empfehlen sich daher wirklich nur für Hobbydesigner, welche diese Funktion auch regelmäßig nutzen.

Bedienung – Besonders Nähanfänger sollten darauf achten, dass ihre Wunschmaschine einfach und intuitiv zu bedienen ist. Nähen lernen ist schwer genug, eine komplizierte Nähmaschine sorgt da nur für zusätzlichen Frust und letztendlich dafür, dass das Gerät mitsamt der eigenen Ambitionen in der Ecke landet.

Eine ausführliche, detaillierte und verständliche Bedienungsanleitung ist daher ein absolutes Muss. Besonders praktisch ist es, wenn der Hersteller außerdem Tutorials im Videoformat anbietet. Von dieser Art der Anleitung können besonders Neulinge stark profitieren.

Zusatzfunktionen – Einen Faden einzufädeln ist nicht gerade die angenehmste Beschäftigung, weshalb eine Nähmaschine mit Einfädelhilfe mit Sicherheit keine schlechte Wahl ist. Manche Modelle sind sogar mit einer Automatik ausgestattet, die den Faden von ganz allein an Ort und Stelle bringt.

Auch eine Knopflochautomatik ist eine sinnvolle Zusatzfunktion. Hierbei wir der jeweilige Knopf einfach in einen speziellen Fuß eingelegt, die Maschine entscheidet dann selbstständig über die Größe des Knopflochs und näht es auch gleich selbst. Was man nicht braucht, ist dagegen eine Funktion zum Annähen von Knöpfen. Diese sitzen nämlich viel fester, wenn man sie per Hand annäht, was mit etwas Übung auch nicht viel länger dauert als mit der Maschine.

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